TSV zieht ins Viertelfinale ein

BSG Chemie Schwarzheide – TSV 1878 Schlieben 1:4 (0:2)

Mit einem dünnen Kader, aber ordentlich Motivation im Gepäck reiste unsere 1. Männermannschaft am Samstag in die Niederlausitz um gegen die BSG Chemie Schwarzheide ein Ticket für das Viertelfinale des Südbrandenburg-Pokals zu lösen. Die Grün-Weißen kegelten zuletzt den Landesklassenvertreter des SV Großräschen aus dem Turnier und gingen sicher mit gleichen Ambitionen in das Spiel. Doch die Jungs von Trainer Mike Urban wurden ihrer Favoritenrolle gegen sehr gut mitspielende Gastgeber gerecht und sicherten sich souverän den Einzug in die nächste Runde.

Auf einer sehr gut präparierten Sportanlage hatte P. Schneider auf Seiten der Gäste die erste nennenswerte Aktion, als er sich auf der rechten Außenbahn gut durchsetzte und einen strammen Schuss leider nur gegen den Querbalken hämmerte. In der 21. Minute konnte R. Dehne nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Den Freistoß von der Strafraumkante setzte er allerdings weit über das Tor. Fünf Minuten später machte es Dehne jedoch besser, als er einen punktgenauen Pass von M. Drößigk mit der Brust mitnahm und überlegt an Keeper Kieweg vorbei ins Tor schob. Mit der erlösenden Führung spielten die Schwarz-Gelben nun befreiter und konnten mit der nächsten Aktion gleich auf 0:2 erhöhen, als T. Meusel einen Diagonalpass von R. Dehne mit Auge aus 16m über den herauseilenden Keeper hinein ins Tor köpfte.  Die Hausherren spielten bis dahin sehr gut mit, gaben jedoch den eigenen Ballbesitz meist sehr schnell wieder ab.

In der 31. Minute sahen die Zuschauer dann eine unschöne Aktion, als der Schwarzheider Angreifer D. Richter unglücklich mit A. Dehne im Tor der Gäste zusammenprallte. Beide mussten mit blutenden Platzwunden behandelt werden, wobei A. Dehne mit einem „Turban“ weitermachen konnte, D. Richter jedoch mit einem zu großem Cut am Ellenbogen ausgewechselt werden musste.

Kurz vor der Pause hatten die Schliebener die Doppelchance zum Ausbau der Führung. Sehr gut von T. Unger in Szene gesetzt, fand T. Meusel dieses Mal im BSG-Schlussmann seinen Meister, der sich gut in den Schuss warf. Den abprallenden Ball setzte R. Dehne dann knapp über das Tor.

Mit der sicheren Führung ging es dann in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann dann mit deutlich weniger Einsatzfreude beider Teams. Bis auf eins, zwei Chancen für die TSV’ler wurde den 45 Zuschauern (darunter 50% Schliebener Anhang) sehr wenig fussballerische Unterhaltung geboten. Erst in der 75. Minute gab es die erste nennenswerte Aktion der zweiten Halbzeit, als sich der bereits verwarnte BSG-Kapitän S. Richter zu einem unnötigen Handspiel im Mittelfeld hinreißen ließ. Schiri Fechner aus Lübben blieb konsequent und zeigte mit Recht die Ampelkarte. Die resultierende plötzliche Unordnung der Gastgeber nutzten die Schwarz-Gelben dann sofort aus, um auf 0:3 zu erhöhen. Einen Pass von R. Dehne nahm M. Drößigk mustergültig an und schoss aus halblinker Position unhaltbar ins lange untere Eck.

In der 78. Minute musste R. Dehne angeschlagen ausgewechselt werden und D. Höhne brachte nochmals neuen Schwung in die TSV-Offensive. So auch in der 84. Minute, als sich D. Höhne und M. Drößigk mit Doppelpässen durch die Schwarzheider Abwehrreihen spielten. Letzterer verwertete diesen wunderschönen Spielzug mit einem Schuss unter die Latte zum 4:0.

Doch die Hausherren gaben sich zu keiner Zeit geschlagen und erzielten kurz vor Schluss sogar den Ehrentreffer. Ein langer Ball wurde von Abwehrchef O. Priebe unterschätzt und so marschierte der eingewechselte Angreifer C. Bosdorf in der 87. Min allein auf A. Dehne zu und bewies seine Jokerqualitäten. Viel passierte dann nicht mehr und Schiri Fechner beendete die Partie pünktlich.

Somit schloss man zu den besten 8 Teams des Turniers auf und darf sich mit dem FC Schradenland auf den nächsten Turniergegner freuen. Ausgespielt wird die Partie am 13.11.2016 um 13.00 Uhr im Schradenland.

Für den TSV aktiv: A. Dehne – O. Priebe, T. Quick, C. Bauer, R. Schwager – P. Schneider, M. Drößigk, M. Baumert – T. Meusel, T. Unger, R. Dehne (D. Höhne)

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