Spannendes EE-Derby wird spät entschieden

TSV 1878 Schlieben – FC Bad Liebenwerda 2:0 (1:0)

Der TSV bleibt in der Rückrunde weiter ungeschlagen und fuhr mit diesem Erfolg den zweiten Sieg in Folge ein. Die Vorzeichen vor dem Spiel standen gut, denn Trainer M. Urban konnte personell aus dem Vollen schöpfen und veränderte die Siegerelf vom vergangenen Wochenende auf 2 Positionen, denn T. Knuppe und M. Fitzke rückten für D. Höhne und T. Meusel in die Mannschaft.

Unsere Mannschaft wollte von Beginn an Druck auf die Gäste ausüben und sie direkt in die Defensive drücken, doch die Kurstädter begannen sehr forsch und erspielten sich in den Anfangsminuten eine Feldüberlegenheit. Die größte Möglichkeit zur gewissermaßen verdienten Gästeführung hatte FC-Kapitän M.  Nicklisch als er einen Kopfball aus 4 m nur über das Tor setzte. Nach diesem Wachrüttler kämpfte sich auch der TSV in das Spiel und nahm die Zweikämpfe nun besser an. Das erste offensive Achtungszeichen setzte P. Schneider in der 17. Minute durch einen Fernschuss, der nur knapp am Pfosten vorbei flog. Nach 23 Minuten schoss TSV-Stürmer O. Priebe seine Mannschaft dann in Front als er nach einen langen Einwurf von M. Fitzke den Stellungsfehler seines Bewachers ausnutzte und gekonnt aus 12 m abschloss. Die weiterhin aggressiv spielenden Gäste entwickelten nun keine zwingenden Offensivgefahr mehr, sodass die TSV-Defensive um Kapitän R. Priebe keine nennenswerten Torchancen zu lies. Auf der Gegenseite setzte sich der agile M. Fitzke energisch über die linke Außenbahn in den Strafraum durch und bediente seinen Sturmpartner O. Priebe. Pech für den TSV, dass ein Platzfehler einen platzierten Torschuss verhinderte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte wiederum O. Priebe die große Möglichkeit zum 2:0, als er von M. Drößigk herrlich bedient wurde und freistehend erst am Torwart M. Funke scheiterte und den Nachschuss über die Querlatte setzte.

Nach Wiederanpfiff kam zunächst der TSV besser aus den Kabinen und drängte auf das 2:0. Wieder war es O. Priebe, der die größte Möglichkeit dazu hatte nachdem er eine Drößigk-Flanke aus 5 m dem FC-Tormann M. Funke in die Arme köpfte. Durch die vergebenen TSV-Torchancen blieben die Kurstädter voll im Spiel und so suchten sie vermehrt den Weg in die Offensive. Der aufgerückte E. Bahr hatte aus dem Gewühl heraus zunächst die gute Torchance doch sein Schuss konnte von A. Dehne entschärfte werden. Mitte der 2. Hälfte war der TSV im Zweikampfverhalten nicht konsequent genug und hatte Mühe die Bälle kontrolliert zu verteidigen, sodass die Gäste immer wieder gefährlich vor das TSV-Tor kamen. Der robuste F. Ouma, ansonsten gut von T. Quick verteidigt, kam in der 74. Minute im Strafraum an den Ball, nutze den wenigen Freiraum aus und hatte dann Pech, dass sein Schuss nur knapp am Pfosten vorbei rollte. Dem TSV boten sich im Anschluss eine Handvoll aussichtsreicher Konterchancen, die aber allesamt zu fahrlässig ausgespielt wurden. In der Schlussphase konnte sich die Mannschaft etwas vom Druck der Gäste befreien und kreierte auch wieder gefährliche Angriffsversuche. Mit einem Schuss aus der 2. Reihe hatte R. Dehne dabei die beste Chance zur Entscheidung. Erst die Nachspielzeit brachte die endgültige Entscheidung zu Gunsten des TSV. Der eingewechselte T. Meusel setzte bei einem Abpraller von M. Funke gut nach und konnte von diesem im Anschluss nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter von M. Baumert parierte der FC-Schlussmann zunächst, beim Nachschuss war er jedoch machtlos. Kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter M. Zehnpfennig, der mit der Begegnung keine Probleme hatte, das Spiel ab und der TSV konnte sich über einen hart erkämpften aber insgesamt verdienten Sieg im EE-Derby freuen.

Nun heißt es über das spielfreie Osterwochenende Kräfte zu sammeln und an der spielerischen Linie zu arbeiten, denn das nächste Auswärtsspiel führt die Mannschaft von Trainer M. Urban zu den formstarken Peitzern.

Für den TSV aktiv: A. Dehne, T. Quick, C. Bauer, R. Priebe, T. Knuppe, M. Baumert, R. Dehne, M. Drößigk, P. Schneider (T. Meusel), O. Priebe, M. Fitzke

(Quelle Bilder: Dieter Müller)

 

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