Reserve unterliegt im kleinen Derby

VfB Herzberg 68 II – TSV 1878 Schlieben II 2:0

Auch die zweite Männermannschaft hatte am ersten Spieltag mit Personalsorgen zu kämpfen und musste wegen Urlaub, Krankheit oder arbeitsbedingt auf viele Stammkräfte verzichten. So stand das kleine Derby bei der Reserve des VfB Herzberg zwar unter keinen guten Vorzeichen, dennoch wollte man motiviert zu Werke gehen und Punkte aus der Kreisstadt entführen.

Das gelang dem Team von Trainer Markus Jäschke in der Anfangsphase auch ganz gut, ohne jedoch einen Treffer zu erzielen. Der agile S. Grusche konnte sich ein ums andere Mal gut in Szene setzen, doch fehlte an diesem Tag sowohl bei ihm als auch bei anderen Torabschlüssen der Schliebener die nötige Konzentration und Präzision. Nach einer Trinkpause zur Mitte der ersten Hälfte kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel und hatten dank Unachtsamkeiten der Schliebener die qualitativ besseren Chancen in Führung zu gehen. Doch sollte bis Mitte der zweiten Hälfte keinem Team ein Treffer gelingen.

Das Spiel wurde nun zerfahrener und verlor an Tempo, denn langsam schwanden bei beiden Teams die Kräfte. Ein unnötiger Ballverlust in der eigenen Hälfte sorgte dann für die Führung der Herzberger, die schnelle Hereingabe nach dem Ballverlust konnte der alleingelassene Lukas Rauth am langen Pfosten ohne Probleme einschieben. Kurz darauf sorgte eine ähnliche Szene nach einem Eckball für die Entscheidung, wieder steht L. Rauth völlig alleine am zweiten Pfosten und kann den Eckball zum 2:0 über die Linie drücken.

Somit verliert unsere Reserve ihr erstes Saisonspiel aufgrund der schlechten Chancenverwertung und schwindenen Kräfte in Halbzeit zwei nicht unverdient und empfängt kommende Woche starke Züllsdorfer zum ersten Heimspiel der Saison. Hoffentlich kann Trainer Jäschke dann wieder auf einige Stammkräfte zurückgreifen, um ein positives Ergebnis zu erzielen.

Der TSV spielte mit: P. Zwiebel, M. Hahn, D. Unger, P. Jonas, C. Lösche, C. Eigl, D. Kramer (H. Romanus), C. Lehmann (M. Giesche), C. Vlasek, B. Grunzke, S. Grusche

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